Wie Alexa und Co. Senioren unterstützen können

Der Blick in die Staaten zeigt, dass die digitalen Assistenten, die auf Sprache reagieren, unser Leben massiv beeinflussen. Während wir hierzulande noch über Datenschutz und Lauschangriff heftig diskutieren, gleichzeitig aber intime Fotos auf den sozialen Netzwerken posten und unser Handy immer dabei haben, ist die Smart-Home Technik in den Staaten schon viel weiter, als bei uns. Dort wird sie auch bereits in Altersheimen und bei der Unterstützung von älteren Personen im eigenen Haushalt erfolgreich eingesetzt. Hierzulande scheint das jedoch kein Thema zu sein. Die meisten Altersheime haben sich bislang darüber noch keinen Kopf gemacht. Es zeigt, wie weit wir im internationalen Vergleich zurück liegen. Dabei können die digitalen Assistenten eine wertvolle Unterstützung für Senioren darstellen.

Digitale Assistenten – Nicht nur Spielfaktor

Die meisten sehen in Alexa und Co. vor allem den spielerischen Faktor. Das liegt auch daran, dass eine richtige Intelligenz natürlich noch nicht vorhanden ist. Aber die kleinen Geräte bieten mehr als nur den Spaßfaktor. Sie können vor allem ältere Personen, die gesundheitlich eingeschränkt sind, unterstützen. Das kann sogar so weit gehen, dass es Senioren mittels der digitalen Assistenten ermöglicht ist, weiter im eigenen Haushalt zu leben.

Das Marketing von Amazon und Google (die beiden Marktführer), macht es möglich, das die smarte Technik zum kleinen Preis verfügbar ist und mobil. Es muss also keine große Installation erfolgen und erst recht kein Festeinbau. Dadurch taugt die Technik auch für Senioren. Die Installation ist einfach, dauert pro Gerät Bestenfalls zwischen 1 – 5 Minuten.

Welche Einsatzmöglichkeiten gibt es

Der Einsatz der digitalen Assistenten reicht von profan bis komplex. Mittels Alexa und Co. können mobile smarte Helfer im gesamten Haushalt das Leben vereinfachen. Heizung, Licht, Telefon, Klingelanlage, Tür, Fernseher, Kaffeemaschine und mehr reagieren auf die Stimme und als Zusatz auch auf Tastendruck (App über Handy oder Tablet).

Wer häufig bettlägerig ist, kann so die wichtigsten Funktionen über sprachaktivierte digitale Assistenten einfach steuern. Besuche können schnell per Stimme in die Wohnung gelassen werden. Damit die Tabletteneinnahme nicht verpasst wird, erinnert Alexa pünktlich. Kommt es zu einem Notfall, reicht ein kurzer Sprachbefehl und es wird über das Telefon Hilfe gerufen. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. Das Bild in Deutschland zeigt aber auch, das sich viele Senioren mit dieser Technik noch so gar nicht richtig beschäftigt haben. Der nächste Clou wartet ja schon. Roboter  Technik, kombiniert mit digitalen Assistenten, werden das Leben von Senioren noch einmal revolutionieren.

Die Probleme bei den digitalen Assistenten

Die Schwächen sind nicht bei den Geräten selbst zu suchen, sondern vor allem in der Infrastruktur. So ist ein stabiler Internetanschluss natürlich eine wichtige Voraussetzung. Viele ältere Menschen leben aber noch in Dörfern. Dort gibt es nicht immer stabile Internetverbindungen. Der 5G Standard soll zwar nun ausgebaut werden, die Verantwortlichen haben aber schon klargemacht, dass es keinen flächendeckenden Ausbau geben wird. Während wir also noch auf 5G warten, arbeitet China bereits an 6G. Dort ist 5G altes Zeug von gestern.

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