Smart-Home-Serie Teil 6 – Amazon Echo und Philips Hue

In dem letzten Teil unserer Smart-Home-Serie ging es um das Amazon Echo in Verbindung mit Qivicon: Smart-Home-Serie Teil 5 – Amazon Echo und Qivicon. Im 6. Teil unserer Beitragsserie beschäftigen wir uns nun mit dem bekannten Philips Hue Beleuchtungssystem.

Einen zusätzlichen, noch ausführlicheren Erfahrungsbericht über Philips Hue findest Du hier!

Alle Teile der Smart Home Serie auf einen Blick:
1. Homematic – Das Allround Paket
2. Innogy – Der Smarte Energieversorger
3. Musik hören mit Sonos
4. Smarte Heizungssteuerung mit tado
5. Qivicon – Telekom
6. Philips Hue – Das innovative Beleuchtungssystem
7. Das flexible Lampensystem – Osram Lightify
8. Netatmo – Wetter und Heizungsteuerung
9. Home Connect – Sprachgesteuerte Haushaltsgeräte
10. Devolo Home Control – Das vernetzte Komplettpaket
>>Die 7 besten Alexa kompatiblen Smart Home Geräte<<

Das Amazon Echo bietet mit Hilfe des Amazon Voice Service vielfältige Möglichkeiten, andere Geräte, sogenannte Smart Devices, über Sprachbefehle zu steuern. Von der Beleuchtung, Temperaturregelung bis hin zur Elektronik! Mit den richtigen Einstellungen und der Smart Device Integration bleiben keine Wünsche offen. Wenn es um smarte Beleuchtung in Verbindung mit dem Amazon Echo geht, ist das Philips-Hue-System aktuell immer noch führend. Dieses bietet Dir zahlreiche Möglichkeiten Dein Zuhause in Szene zu setzen.

Was kann Philips Hue?

Kurz gesagt handelt es sich bei dem Philips Hue System um ein drahtlos vernetztes Beleuchtungssystem. Es gibt die verschiedensten Leuchtmittel, die mit einer zentralen Steuereinheit (dem Hub) über das heimische WLAN miteinander verbunden sind. Der Hub, der bei Philips auch „Bridge“ genannt wird, ist wiederum in Deinem Heimnetzwerk eingebunden. Er ist das Herzstück des Amazon Echo Philips Hue Systems. Mit jeder Bridge kannst Du bis zu 50 Philips Hue Leuchtmittel oder anderes Zubehör steuern. Außerdem ist es möglich, über die im Heimnetzwerk eingebundene Bridge, die Beleuchtung von unterwegs zu steuern. Das heißt, Du kannst über die zugehörige App von überall aus die Beleuchtung ein- und ausschalten und ihren Status abrufen.

Die Bridge ist Bestandteil aller Philips Hue Starter-Sets, ist aber auch separat erhältlich. Bei den Leuchtmitteln handelt es sich um äußerst energieeffiziente LED-Lampen in den unterschiedlichsten Formen. Die Leuchten kannst Du ganz nach Deinen Wünschen dimmen, blinken oder pulsieren lassen. Verfügbar sind sie in fast allen Formen, Größen und Modellen. Als Ersatz für die herkömmlichen Glühlampen, als eigenständige Stehlampen, als drahtlose Lampen zum Mitnehmen, als Deckenlampe oder sogar als LED-Leuchtstreifen. Es gibt außer verschiedenen Weißtönen auch Lampen, die farbig leuchten können. Damit kannst Du in Deinem Zuhause durch unterschiedliche Farben immer wieder ein neues Ambiente schaffen. Zum Beispiel gemütliche warme Farbtöne für einen geselligen Abend, oder die passende Hintergrundbeleuchtung für das Fußballspiel.

Amazon Echo Philips Hue

Philips Hue und das Amazon Echo

Das Philips Hue System und das Amazon Echo sind in der für Deutschland erhältlichen Version nahtlos ineinander integriert. In den USA dagegen ließen sich anfangs mit dem Amazon Echo die Lampen lediglich ein- und ausschalten. Auf dem europäischen Markt arbeiteten von Beginn an beide Hersteller enger zusammen. Aufgrund dessen bietet das Philips Hue System in Deutschland zusätzliche Funktionen, wie beispielsweise die Lampen zu dimmen oder vordefinierte Licht-Szenarien festzulegen, die man mit einem einzigen Sprachbefehl abrufen kann. Mittlerweile hat man dies aber auch in den USA nachgeholt. Da war Deutschland sogar führend!

Amazon Echo Philips Hue
Wenn Du also z. B. ein Ambiente für Deine Party schaffen möchtest, definierst Du über die Philips Hue App, welche Lampen in dieser Szene aktiviert sein sollen, wie hell sie leuchten, und ggf. in welcher Farbe. Dann bittest Du Alexa einfach: „Alexa, schalte die Party-Szene im Wohnzimmer an!„. Du kannst mehrere verschiedene Szenen erstellen und speichern. Auch wenn Du nach Hause kommst, sparst Du Dir damit das Tasten nach dem Lichtschalter, indem du Alexa einfach bittest das Licht einzuschalten. Des Weiteren kannst Du Dich wie beim Philips Wake-up Light von den Hue-Lampen morgens sanft wecken lassen. Es gibt dafür eine voreingestellte Szene „Aufwachen„, die Alexa das Licht ganz allmählich hochfahren lässt, so als würde in Deinem Zimmer die Sonne aufgehen.

Was Du alles für Dein Philips Hue System benötigst

Für den Anfang eignet sich am besten ein Starter-Set. Dieses beinhaltet immer die Bridge, die du auf jeden Fall benötigst. Es sei denn, Du besitzt ein Echo Plus, welches schon mit einer eingebauten ZigBee-Schnittstelle ausgerüstet ist. Je nach Wahl sind in dem Starterset meistens noch 2-3 Leuchtmittel enthalten. Weitere Lampen kannst Du später als Set oder einzeln dazu kaufen.

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*Bildrechte: meethue.com

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5 Gedanken zu „Smart-Home-Serie Teil 6 – Amazon Echo und Philips Hue

  • 7. Januar 2017 um 22:01
    Permalink

    Hallo,

    Kann es sein das alles nur mit der Bridge der 2. Generation funktioniert? Ich habe die Runde Bridge und bei funktioniert nur „an“ und „aus“.
    Leider macht es so keinen Spaß.

    Antwort
  • 13. Februar 2017 um 12:43
    Permalink

    Benötige ich für die Steuerung mit meiner Echo zwingend eine Bridge?

    Antwort
    • 13. Februar 2017 um 17:40
      Permalink

      Hallo Martin,

      ja beim Philips Hue System benötigst du zu den Leuchtmitteln zumindest 1x die Bridge.

      Viele Grüße

      Antwort
      • 14. Februar 2017 um 09:25
        Permalink

        Oder einen Raspberry Pi mit Home Assistant und Hue Emulation. Man muss es dann aber einrichten, es läuft nicht out of the box wie bei der Bridge von Philips. Dafür hast aber auch Unterstützunge für dutzende anderer Anbieter.

        Antwort

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