Smart Home Serie Teil 1 – Amazon Echo Homematic

In dem ersten Teil unserer Amazon Echo Smart Home Serie geht es um das System Homematic.

Teile der Smart Home Serie:
1. Homematic – Das Allround Paket
2. Innogy – Der Smarte Energieversorger
3. Musik hören mit Sonos
4. Smarte Heizungssteuerung mit tado
5. Qivicon – Telekom
6. Philips Hue – Das innovative Beleuchtungssystem
7. Das flexible Lampensystem – Osram Lightify
8. Netatmo – Wetter und Heizungsteuerung
9. Home Connect – Sprachgesteuerte Haushaltsgeräte
10. Devolo Home Control – Das vernetzte Komplettpaket
>>Die 7 besten Alexa kompatiblen Smart Home Geräte<<

Wenn du gerne dein Eigenheim automatisieren möchtest und alles zentral über dein Smartphone steuern möchtest bist du bei Homematic genau richtig. Es bietet dir zahlreiche Möglichkeiten Funktionen zentral zu bedienen. Neben dem Licht ein-,ausschalten oder es zu dimmen kannst du beispielsweise deine Rolläden so programmieren, dass sie zu bestimmten Uhrzeiten runter- bzw. raufgefahren werden.

Homematic

Das Homematic System ist ein Smart Home System der Firma eQ-3. Mit einer breit aufgestellten Produktpalette von über 200 Produkten ist es möglich das Licht, die Rolläden oder die Heizung zu steuern. Aber auch Brandmelder, Sicherheitssensoren, Produkte zur Wetterdatenerfassung und viele mehr gehören zum Sortiment. Gesteuert werden kann alles über ein Webinterface oder das eigene Smartphone. Die Produkte selbst können über Funk oder Drahtbus miteinander kommunizieren. Die Produkte steigern den Komfort und die Sicherheit in den eigenen vier Wänden. Ein weiterer Vorteil liegt in der Reduzierung von Energiekosten. So kann beispielsweise mit der smarten Heizungssteuerung, eine Energiekostenersparnis von bis zu 30% im Jahr erreicht werden. Das Homematic IP System ist eine Erweiterung des Homematic System und bietet zahlreiche neue Funktionen. Nachfolgend haben wir eine kleine Tabelle mit den Vor- und Nachteilen des jeweiligen System erstellt.

HomematicHomematic IP
Vorteile:

  • Höhere Vielfalt an Komponenten
  • Empfehlenswert bei Neubauten
  • Höhere Zuverlässigkeit der drahtgebundenden Komponenten
  • Direktverknüpfung zwischen Geräten möglich

 

Vorteile:

  • Offizielle App des Herstellers
  • Einfache Handhabung der App
  • Steuerung über die kostenlose Cloud
  • Keine Technischen Kenntnisse notwendig
  • Einfache Einrichtung der Zentrale und der Weboberfläche
  • Alarmfunktionen sind integriert
  • Sehr modernes Design
Nachteile:

  • keine offizielle Smartphone App
  • Der Zugriff aufs Internet muss selbst integriert werden
  • Das Design ist eher altmodisch
  • Der Benutzer muss technisch versiert sein
  • Langsame Verwaltungsoberfläche
  • Alarmfunktionen sind nicht standardmäßig integriert
Nachteile:

  • Geringere Auswahl an Komponenten
  • Datenübertragung über Funk nicht ganz so sicher wie drahtgebundende
  • Offiziell nicht kombinierbar mit anderen Smart Home Systemen

Fazit: Amazon Echo Homematic & Homematic IP

Abschließend lässt sich sagen dass sich Homematic IP eher für Einsteiger eignet. Es bietet nicht ganz so viele Möglichkeiten das eigene Heim zu automatisieren wie das Homematic System. Jedoch sind die Geräte viel einfacher einzubinden und zu steuern. Das Homematic System richtet sich dagegen in erster Linie an Technikbegeisterte, die schon etwas tiefer in der Materie stecken und bereits die ersten Erfahrungen in der Elektrotechnik gesammelt haben. Vom Funktionsumfang her ist es noch sehr dem neuen Homematic IP überlegen. Glücklicherweise sind alle Komponenten des Homematic und Homematic IP Systems miteinander kompatibel. So kann man egal für welches System man sich entscheidet, überhaupt nichts falsch machen. Zudem wächst die Produktpalette des neuen IP-System sehr schnell.

Unsere Empfehlung: Wenn du neu in dem Smart Home Thema bist solltest du mit dem Homematic IP System anfangen. Falls du später Geräte steuern möchtest die noch nicht verfügbar sind kannst du dich nach und nach in die Thematik einarbeiten. Im Internet findet man zahlreiche Informationen und Anleitungen zu diesem Thema. Gerne kannst du auch direkt uns ansprechen und wir werden dir sogut es geht helfen.

Amazon Echo Homematic

Funktionsweise Amazon Echo Homematic

Die Komponenten sind generell als Drahtbus oder als Funkgeräte erhältlich. Bei der drahtgebundenden Variante dient der sogenannte RS485 Bus als Kommunikationskanal. Dieser besteht aus insgesamt 4 Leitungen. Neben den 2 Adern zur Spannungsversorgung(+24V und GND), dienen zwei Datenleitungen „A“ und „B“ als Datenaustausch zwischen den Teilnehmern. Im drahgebundenden Bereich gibt es sowohl Produkte für die Montage im Schaltschrank(Hutschiene) als auch als Unterputz Variante.
Bei der Variante über Funk arbeiten die Geräte im 868MHz Band. Dieses gilt als sehr störsicher und andere Geräte die heutzutage vorwiegend im 2,4GHz Bereich arbeiten, wie beispielsweise WLAN, können das Netz nicht beeinflussen. Die Kommunikation über Funk erfolgt dabei bidirektional. Das bedeutet, dass der Sender erkennen kann ob der Empfänger den Befehl erhalten hat. Lag zum Zeitpunkt des Absendens eine Funkstörung vor, wird der Befehl erneut gesendet. Erst nach mehrmaligen Fehlversuchen wird der Befehl als gescheitert erkannt und beim Sender als Fehler visualisiert.

Die Sicherheit in der Kommunikation zwischen den Homematic Geräten wird auf Basis universell akzeptierter Standards (AES-128 Technologie) gewährleistet. Diese finden beispielsweise auch im Online-Banking Anwendung.


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Funk oder Drahtgebunden ?

Ob du nun die Funk oder die drahtgebundende Variante nutzen möchtest, hängt von der baulichen Gegebenheit ab und deiner Wohnsituation ab.

Drahtgebunden

Wenn du die drahtgebundenden Komponenten verwenden möchtest, müssen entsprechend Leitungen verlegt werden. Damit die jeweiligen Komponenten miteinander kommunizieren können. Das ist natürlich schwierig wenn du zur Miete wohnst, da du ohne Zustimmung deines Vermieters die Elektroinstallation nicht einfach verändern bzw. erweitern darfst. Die drahtgebundende Variante eignet sich somit generell besser bei Um- oder Neubauten. Dort kannst du die Leitungen direkt einziehen oder entsprechende Leerrohre verlegen. Wenn du die Möglichkeit hast es drahtgebunden zu verlegen, solltest du das auch tun. Neben der stabileren Grundlage ohne Funk, sparst du dir auch das ständige Austauschen der Batterien, welches bei dem Funksystem notwendig wäre.

Funk

Bei der Funk Variante hingegen liegt der Vorteil ganz klar in der Nachrüstbarkeit. Wenn du zum Beispiel die Beleuchtung in der Küche automatisieren möchtest, reicht ein Zwischenstecker für eine normale Steckdose. So kannst du die Lampe ganz bequem per App bzw. via Alexa steuern. Vor allem wenn du zur Miete wohnst bietet die Funk Variante den großen Vorteil, dass du beim Auszug einfach alle Gerätschaften rückstandsfrei entfernen kannst.

Amazon Echo Homematic

Amazon Echo Homematic

Ob das Aktivieren der Alarmanlage oder einfach nur die Beleuchtung zu dimmen. Das Homematic IP System machts möglich. Seit der Ankündigung des Amazon Echo in Deutschland und der IFA(Internationale Funkausstellung) ist es nun auch möglich das Homematic IP Smart Home per Sprachbefehl zu steuern. Dabei hilft der Alexa Voice Service die Befehle auszuwerten und zu verarbeiten. So kannst du beispielsweise beim nach Hause kommen die Beleuchtung einschalten ohne auch nur einen Finger krumm zu machen. Oder beim Verlassen der Wohnung bequem die Tür per Sprachbefehl verriegeln lassen. Das Homematic IP System ist über den Alexa Voice Service mit dem Amazon Echo verbunden und ermöglicht dir die Steuerung aller Homematic Geräte per Sprachbefehl.

Was Du alles benötigst

Kern des Systems bildet die Homematic Zentrale CCU2. Sie ist die zentrale Steuereinheit des Amazon Echo Homematic Systems. Wenn du mit der drahtgebundenden Variante arbeiten möchtest ist diese zwingend notwendig. Diese verfügt als einzige über den benötigten Bus-Anschluss. Anders ist es bei den Funk Komponenten. Diese musst du nicht unbedingt über die CCU2 Zentrale laufen lassen, sondern kannst sie auch mittels sogenannter Direktverknüpfungen mit Sendern verbinden. So kannst du mit einer passenden Fernbedienung oder dem Smarphone bequem sämtliche Lichter von dem Sofa aus ein-, ausschalten oder auch dimmen. Das gesamte System lässt sich jederzeit durch die modulare Bauweise problemlos erweitern.

Nachfolgend haben wir für dich die wichtigsten Komponenten nach den jeweiligen Kategorien aufgelistet.

Zentrale Steuereinheiten
Heizung & Klima
Beleuchtung
Rolläden
Sicherheit & Überwachung

Worüber möchtet ihr mehr Informationen in Zukunft ?

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*Bildrechte: eQ-3

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17 Gedanken zu „Smart Home Serie Teil 1 – Amazon Echo Homematic

  • 4. November 2016 um 15:22
    Permalink

    Morgen wird das getestet. Da ich aber keine Homematic-IP-Geräte habe sondern eine CCU2 mit wired-Geräten im Elektroschaltschrank muss ich aktuelle noch den Umweg über IFTTT gehen. Ich bin echt gespannt. Über IFTTT kann man auch Aktionen auf einen Logitech Harmony Hub auslösen. Das ist auch nett.

    Antwort
    • 7. November 2016 um 15:02
      Permalink

      Leider gab’s einen großen Dämpfer. IFTTT kann die deutsche Alexa noch nicht.

      Antwort
  • 15. Dezember 2016 um 17:23
    Permalink

    Was mit in dem Artikel fehlt: Wie spricht den Alexa mit den Homematic Geräten?
    Dass die Cloud-Lösung Homematic IP mit Alexa spricht, habe ich verstanden. Aber das hat zwei wesentliche Nachteile:
    1. Alle Hausdaten (Anwesenheit/Abwesenheit!) in einer wenig vertrauenswürdigen Cloud von EQ3
    2. Wenn kein INternet da ist, kann man seinen Rolladen nicht mehr hochfahren oder das Licht anschalten.

    Antwort
  • 22. Dezember 2016 um 12:32
    Permalink

    Hallo,

    genau die selbe Frage wie mein Vorredner stelle ich mir auch. Ich habe bis jetzt keinen Skill für Homematic gefunden.

    Antwort
  • 22. Dezember 2016 um 19:59
    Permalink

    jup es gibt keinen Skill…

    Was hier geschrieben wir kann in keinster Weise nachvollzogen werden.
    Ein Witz diese Website… man scheint sich hier nicht auf Fakten zu stützen

    Antwort
  • 22. Dezember 2016 um 20:33
    Permalink

    Hallo Sascha,

    es tut uns Leid wenn dir unsere Seite nicht gefällt. Aber um auf das eigentliche Thema zurückzukommen, gibt es in der Tat noch keinen Skill für das Homematic System. Dieser Skill war aber seitens eQ-3 bereits zu Zeiten der IFA angekündigt und sollte mit dem Erscheinen des Echos herauskommen. Wir beziehen uns mit diesem Bericht lediglich auf die Pressemitteilungen von eQ-3.
    Gerne haken wir aber nochmal bei eQ-3 genauer nach wann der Skill verfügbar sein wird.

    Viele Grüße und ein Frohes Fest

    Antwort
    • 22. Dezember 2016 um 23:21
      Permalink

      dann sollte das im Text klar so kommuniziert werden!

      gruß
      Sascha

      und ebenfalls ein frohes fest

      Antwort
    • 12. Januar 2017 um 12:01
      Permalink

      Hallo und konnte schon jemand in Erfahrung bringen wenn der skill kommt.

      Antwort
      • 9. Februar 2017 um 16:58
        Permalink

        Der Skill kommt Ende März 2017 mit Update für Homematic-App

        Antwort
  • 1. Januar 2017 um 21:07
    Permalink

    Heizungssteuerung sowie Schaltaktor für Steckdosen beim Normalen Homematic wäre doll.
    Also Homematic und nicht Homematic IP.

    Geht das denn jetzt schon ?

    Das man fragen kann wie hoch der Stromverbrauch ist am Schaltaktor über die Steckdose bzw. welche Temperatur der Homematic Sensor anzeigt wäre auch toll.

    Im Prinzip würde es ja reichen wenn man dem Echo bzw. Dot die IP von der CCU2 angeben könnte und ggf. die User Zugangsdaten. Ist es denn so leicht ?

    Antwort
  • 11. Januar 2017 um 22:35
    Permalink

    Schaut mal nach habridge und Raspberry / FHEM. Damit ist Homematic ohne IP per Amazon Echo steuerbar. Habe damit die ersten Schaltaktoren schon automatisiert Wenn man noch ein LAN-Gateway besitzt braucht man nicht mal den CUL-Stick dazu.

    Gruß
    Günter

    Antwort
    • 15. Januar 2017 um 12:25
      Permalink

      Danke für den Tipp, das ist wahrscheinlich das, was ich gesucht habe.
      Homebridge und FHEM kann man scheinbar auch über eine Synology Diskstation laufen lassen, die läuft ja sowieso immer. 🙂
      Ansonsten habe ich aber auch noch ein Pi hier.
      Werde mich noch etwas belesen und alles nötige bestellen.

      Antwort
  • 17. Januar 2017 um 16:59
    Permalink

    Also die Sache hier interessiert mich schon sehr. Ich bekomme meinen Echo Dot wahrscheinlich nächste Woche (aus UK) und da möchte ich auch bissl was mehr machen als nur damit spielen.
    Könnte hier mal jemand kompetentes schreiben, was man alles zum Anfang braucht, um mit Amazon Echo/Alexa und HomeMatic (IP) per Sprache z.B. ein Licht zu steuern (Schalter) oder zu regeln (Dimmer)?
    Mir wär wichtig, dass hier möglichst jede einzelne Komponente, Hard- und Software-mäßig genau genannt wird. Auch, was man als Text oder so in irgend einem Script oder so eintragen muss.
    Ich bin als Elektriker zwar fähig, Drähte anzuklemmen, aber das ist für mich jetzt Neuland.

    Antwort
    • 18. Januar 2017 um 21:04
      Permalink

      Wenn es bei mir läuft, kann ich etwas dazu schreiben, aber wahrscheinlich nicht so ausführlich, wie du es dir wünschst.
      Würde dann auf die entsprechenden Quellen verlinken, die ich genutzt habe.
      Ist bei mir aber alles noch in der Planungsphase.
      Die Möglichkeit über Homebridge / FHEM auf einem Pi scheint auch nicht allzu kompliziert zu sein, nach dem was ich mir bisher angeschaut habe.

      Antwort
  • 27. Februar 2017 um 21:17
    Permalink

    Besteht die Möglichkeit die MAX! Thermostate mit dem dazugehörigen MAX! Cube ebenfalls mit Alexa zu steuern ? Die Standarts sowie die Frequenz sind ja identisch.

    Antwort
    • 1. März 2017 um 21:36
      Permalink

      Hallo,
      offiziell gibt es zu den MAX Thermostaten leider noch keine Unterstützung. Aber schau mal nach HABridge, damit sollte es theoretisch möglich sein die Thermostate zu steuern.
      Viele Grüße

      Antwort
  • 14. März 2017 um 13:46
    Permalink

    Hallo, eigentlich ist das prima, wenn sich jemand Gedanken macht und vor allen Dingen „Neulingen“ schreibt, was man alles machen kann und möglich ist mit dem Echo.

    Mit der Homematic Information bin ich allerdings nicht zufrieden. Es wird zuviel durcheinandergebracht. Mal Homematic und dann Homematic IP. Es wird von der CCU2 geschrieben als benötigte Zentrale. Beim Homematic IP System benötigt man aber den Homematic Access Point. Dann wird von der Kompabilität untereinander geschrieben, aber das ist nur in eine Richtung möglich. Homematic IP an CCU2 geht, aber nicht umgekehrt.

    Hier wäre es besser gewesen 2 Artikel zu schreiben. Jedes System für sich….

    Antwort

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